Propaganda und Storytelling

Geschichten haben eine kraftvolle Wirkung auf unser Denken und Fühlen. Und sind damit ein perfektes Mittel für Propaganda. Schlimmer noch, manchmal propagiert ein Autor auch bestimmte Ansichten, ohne es selbst zu merken. Werfen wir also einen Blick auf das Zusammenspiel von Propaganda und Storytelling und überlegen uns, wie wir als Autoren damit umgehen können.

Erzählen in der 2. Person: „Du-Perspektive“ bzw. „Du-Erzähler“

Kann man den Leser zum Protagonisten der Handlung machen? Schließlich dienen doch viele Geschichten dem Eskapismus und entführen den Leser in ein alternatives Leben. In der Regel funktioniert das durch Empathie bzw. das Hineinversetzen in eine fiktive Figur. Aber kann man den Leser nicht auch direkt in die Geschichte holen? Mit einem „Du-Erzähler“? In diesem Artikel reden wir über den Sinn und Unsinn dieser Erzählweise.

Plot-Twists

Plot-Twists sind eine tolle Sache: Sie machen die Handlung spannender und fressen sich in das Gedächtnis des Lesers. Doch wie funktionieren sie und wie erschafft man einen Plot-Twist, der überraschend ist, aber zugleich auch organisch aus der Geschichte erwächst? Diesem faszinierenden Thema widmen wir uns in diesem Artikel.

Lesen wie ein Autor: Besser schreiben lernen durch Analysieren

Autoren lesen anders als andere Bücherwürmer. Denn sie wollen lernen und ihr eigenes Schreiben verbessern. Ihr Blick ist analytisch. Und wenn auch Du Dich verbessern möchtest: In diesem Artikel erkläre ich Schritt für Schritt, wie man die Werke anderer Autoren analysiert.

Handlung aufbauen: Story vs. Plot

Wer eine Geschichte schreibt und eine interessante Handlung aufbauen möchte, muss sich bewusst machen: Story und Plot sind zwei verschiedene Paar Schuhe! Die Abgrenzung der beiden ermöglicht unter anderem spannende Spielereien wie anachronistisches und unzuverlässiges Erzählen. In diesem Artikel lernst Du diesen wichtigen Unterschied kennen.

Geschichten besser erzählen: Den richtigen Erzähler finden mit der Erzähltheorie von Genette

Ohne Erzähler gibt es keine Erzählung. Und ein unpassender Erzähler kann selbst die beste Geschichte zerstören. Wenn man ein eigenes Buch schreibt, muss man sich also genau überlegen, welchen Erzähler man wählt. In diesem Artikel erkläre ich, wie ich die Erzähltheorie von Genette (Modus und Stimme) für mich selbst abwandle: Aus einem reinen Analysewerkzeug entstehen vier Fragen, die mir helfen, den richtigen Erzähler für meine Geschichten zu finden.

Geschichten besser erzählen: Den richtigen Erzähler finden mit dem Typenkreis von Stanzel

Ein unpassender Erzähler kann selbst die beste Geschichte zerstören. Wer ein eigenes Buch schreibt, muss den Erzähler also sorgfältig auswählen. Ich selbst finde dabei erzählwissenschaftliche Modelle sehr hilfreich. Und in diesem Artikel erkläre ich, wie ich den Typenkreis von Stanzel, das bekannteste Modell, für mich selbst abwandle: Aus einem reinen Analysewerkzeug entstehen drei Fragen, die mir helfen, den richtigen Erzähler für meine Geschichten zu finden.

„Fifty Shades of Grey“ von E. L. James

Es ist der Traum eines jeden Autors: Einen Roman schreiben und sofort einen Bestseller landen. E. L. James ist es mit ihrer Fifty Shades-Trilogie durchaus gelungen. Die Bücher sind aus künstlerischer Sicht freilich alles andere als zufriedenstellend. Aber ihr Erfolg bedeutet, dass man von Fifty Shades of Grey auch etwas lernen kann. Zum Beispiel, mit welcher Erzählperspektive man höchst intensiv Gefühle rüberbringen kann …

Was ist Fiktion? (Fiktivität und Fiktionalität vs. Faktualität)

Wer einen Roman schreibt, erschafft eine fiktive Welt. Aber was ist eigentlich Fiktion? Wo verläuft die Grenze zum Fakt? Denn beim Schreiben von Geschichten bindet man ja oft reale Dinge in die Erzählung mit ein. Was unterscheidet also eine fiktionale Erzählung von einer faktualen? Und was ist der Unterschied zwischen „fiktiv“ und „fiktional“?

Spannend erzählen mit hoher Ereignishaftigkeit

Wir alle lieben spannende Erzählungen und oft versuchen wir auch selbst, spannend zu schreiben. Wolf Schmids erzähltheoretisches Konzept der Ereignishaftigkeit kann dabei sehr hilfreich sein. Es erklärt nicht nur, warum so manche Actionszene eher langweilig und ein so manches Gespräch unheimlich spannend ist. Man kann es auch verwenden, um seine eigene Geschichte spannend zu schreiben.