Kurzgeschichte, Novelle, Roman: Wie lang muss Dein Buch sein?

Was ist die ideale Länge für Deine Geschichte und was erwartet Deine Zielgruppe? Wie gut kannst Du eine Kurzgeschichte, eine Novelle oder einen Roman auf dem Markt unterbringen? Wie unterscheiden sich diese drei Gattungen? Und wie kannst Du eine Geschichte länger oder kürzer machen, ohne dass die Qualität darunter leidet? Das besprechen wir in diesem Artikel.

Prämisse: Die Essenz Deiner Geschichte

Worum geht es in Deiner Geschichte in einem Satz? Wenn Du sie nicht in so knapper Form zusammenfassen kannst, dann hast Du wahrscheinlich die Prämisse nicht gut genug herausgearbeitet. Deiner Geschichte fehlt somit ein roter Faden, das zentrale Konzept, das Grundgerüst. Schauen wir uns die Prämisse also genauer an: was sie ist und wie man sie entwickelt.

Wiedergabe von Handlung im Roman: Aufbau von Absätzen und Kapiteln, Logikfluss und Szenenübergänge

In einer Geschichte passieren Dinge. Aber wie gibt man das wieder? Wie baut man Absätze auf? Szenen? Kapitel? Wie schafft man es, dass alles logisch aufeinander aufbaut und der Leser dem Erzählfluss leicht folgen kann? Das schauen wir uns in diesem Artikel an.

Kategorien von Figuren: Terminologie (Protagonist, Hauptfigur, Nebenfigur, Reflektorfigur)

Wo liegt die Grenze zwischen einem Protagonisten, einer Hauptfigur und einer Reflektorfigur? Ist das nicht alles dasselbe? Und ab wann ist eine Hauptfigur überhaupt eine Hauptfigur und eine Nebenfigur eine Nebenfigur? … Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir ein paar Begriffe klären. Legen wir also los!

Autor-Leser-Kommunikation: Das Modell der Kommunikationsebenen von Wolf Schmid

Erzählen ist eine Form von Kommunikation. Auch wenn der Autor nicht direkt zu seinen Lesern spricht, nimmt er sie dennoch emotional mit und regt sie zum Nachdenken an. Wie funktioniert das also? Durch welche Instanzen geht diese Art der Kommunikation? Und was bedeutet es für das Erzählen und Rezipieren von Geschichten? – In diesem Artikel suchen wir in Wolf Schmids Modell der Kommunikationsebenen nach Antworten.

Unzuverlässiges Erzählen

Nicht jeder Erzähler berichtet die Wahrheit. Und dann muss man als Leser die Erzählung hinterfragen. Doch woran erkennt man, dass man vom Erzähler hinters Licht geführt wird, und wie funktioniert das unzuverlässige Erzählen überhaupt? Warum wählen Autoren einen unzuverlässigen Erzähler und welche Typen des unzuverlässigen Erzählens gibt es? – Um diese Fragen geht es in diesem Artikel.

Erzählen in der 2. Person: „Du-Perspektive“ bzw. „Du-Erzähler“

Kann man den Leser zum Protagonisten der Handlung machen? Schließlich dienen doch viele Geschichten dem Eskapismus und entführen den Leser in ein alternatives Leben. In der Regel funktioniert das durch Empathie bzw. das Hineinversetzen in eine fiktive Figur. Aber kann man den Leser nicht auch direkt in die Geschichte holen? Mit einem „Du-Erzähler“? In diesem Artikel reden wir über den Sinn und Unsinn dieser Erzählweise.

Frequenz: Wiederholungen in der Erzählung

Manche Ereignisse in einer Geschichte wiederholen sich immer wieder: das Klingeln des Wetters, bestimmte Begegnungen, bestimmte Handlungen … Und manche Ereignisse wiederholen sich nicht, aber der Erzähler reitet trotzdem immer wieder auf ihnen herum. Um diese Wiederholungen zu analysieren, benutzt Genette den Begriff der Frequenz. In diesem Artikel fasse ich diese Kategorie von Genettes Erzähltheorie zusammen.

Dauer: Geschwindigkeit der Erzählung

Wie lange hält sich der Erzähler mit einem bestimmten Ereignis in der Geschichte auf? Fasst er es kurz zusammen, dürfen wir Leser es „live“ miterleben, hält er sich lange mit bestimmten Details auf oder wird dieses Ereignis gar nicht erwähnt? In diesem Artikel sprechen wir über Genettes Verständnis vom Tempo einer Erzählung: über die Summary, die Szene, die Pause und die Ellipse.

Ordnung: Anachronistisches Erzählen

Erzählungen sind selten wirklich linear. Immer wieder erfahren die Leser, was vor den Ereignissen in der Erzählung passiert ist, und manchmal auch, was in der Zukunft noch passieren wird. Diese Analepsen und Prolepsen bzw. Flashbacks und Vorausdeutungen lassen sich natürlich kategorisieren. – Und genau das machen wir in diesem Artikel: Wir schauen uns an, welche Arten von Analepsen und Prolepsen es überhaupt gibt und was man bei Anachronien generell beachten sollte.