Kategorie der Zeit: Spätere, frühere, gleichzeitige und eingeschobene Narration

Die Zeitform, in der eine Geschichte geschrieben ist, wird von Autoren und Lesern häufig unterschätzt. Aber nicht von der Literaturwissenschaft. Denn die Kategorie der Zeit hat ihren festen Platz in Genettes Erzähltheorie. In diesem Artikel gehen wir die vier Typen (spätere, frühere, gleichzeitige und eingeschobene Narration) nacheinander durch und schauen uns an, was sie in der Praxis für eine Wirkung haben.

Geschichten besser erzählen: Den richtigen Erzähler finden mit der Erzähltheorie von Genette

Ohne Erzähler gibt es keine Erzählung. Und ein unpassender Erzähler kann selbst die beste Geschichte zerstören. Wenn man ein eigenes Buch schreibt, muss man sich also genau überlegen, welchen Erzähler man wählt. In diesem Artikel erkläre ich, wie ich die Erzähltheorie von Genette (Modus und Stimme) für mich selbst abwandle: Aus einem reinen Analysewerkzeug entstehen vier Fragen, die mir helfen, den richtigen Erzähler für meine Geschichten zu finden.

Das erzähltheoretische Modell von Gérard Genette

Genettes erzähltheoretisches Modell ist eine Alternative zu Stanzels Typenkreis, die sich besonders im akademischen Bereich durchgesetzt hat. Es zeichnet sich vor allem durch eine Trennung von Modus (Fokalisierung) und Stimme (Zeit, Ebene, homo-/heterodiegetisch) aus und ermöglicht somit eine feinere Analyse des Erzählers. Dieser Artikel ist eine kurze Zusammenfassung.