„Sansibar oder der letzte Grund“ von Alfred Andersch

Der Roman Sansibar oder der letzte Grund von Alfred Andersch ist als Schullektüre sehr beliebt. Nicht nur beleuchtet er die vielen Facetten des äußerst wichtigen Themas Freiheit, sondern er tut es durch eine äußerst originelle Erzählweise. Diese wollen wir uns in diesem Artikel genauer anschauen.

Kategorien von Figuren: Terminologie (Protagonist, Hauptfigur, Nebenfigur, Reflektorfigur)

Wo liegt die Grenze zwischen einem Protagonisten, einer Hauptfigur und einer Reflektorfigur? Ist das nicht alles dasselbe? Und ab wann ist eine Hauptfigur überhaupt eine Hauptfigur und eine Nebenfigur eine Nebenfigur? … Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir ein paar Begriffe klären. Legen wir also los!

„My Immortal“ von Tara Gilesbie

My Immortal ist ein berühmt-berüchtigter Klassiker der Trash-Literatur. Im Prinzip macht die Autorin Tara Gilesbie hier alles falsch, was man nur falsch machen kann. Ist es also überhaupt möglich, dieses Fest der Absurdität literaturwissenschaftlich zu analysieren? – In diesem Artikel wage ich mich an eine Erzählanalyse und entdecke die psychedelischen Untiefen dieses Meisterwerks …

Neutraler Erzähler und unzuverlässiger Erzähler

Wenn man über Erzählertypen redet, taucht unter anderem der Begriff „neutraler Erzähler“ auf. Dabei gilt die Vorstellung von einem neutralen Erzähler in der heutigen Literaturwissenschaft aus gutem Grund als Unsinn. Denn eigentlich ist jeder Erzähler potentiell unzuverlässig. – Warum? Das erfährst Du in diesem Artikel: Denn hier geht es um die Irrtümer hinter dem neutralen Erzähler und die Logik hinter dem unzuverlässigen Erzähler.

„Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler

Es wird in Liebesgeschichten nur selten beleuchtet, aber eine Beziehung zu führen ist schwer. Beziehungskonflikte gehören selbstverständlich dazu und oft genug spielt das Unterbewusstsein mit seinen geheimen, unterdrückten Wünschen eine wesentliche Rolle. In seiner „Traumnovelle“ analysiert Arthur Schnitzler eine solche Ehekrise und wir schauen uns an, wie er die Erzählperspektive nutzt, um den Konflikt von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten.

Geschichten besser erzählen: Den richtigen Erzähler finden mit dem Typenkreis von Stanzel

Ein unpassender Erzähler kann selbst die beste Geschichte zerstören. Wer ein eigenes Buch schreibt, muss den Erzähler also sorgfältig auswählen. Ich selbst finde dabei erzählwissenschaftliche Modelle sehr hilfreich. Und in diesem Artikel erkläre ich, wie ich den Typenkreis von Stanzel, das bekannteste Modell, für mich selbst abwandle: Aus einem reinen Analysewerkzeug entstehen drei Fragen, die mir helfen, den richtigen Erzähler für meine Geschichten zu finden.

„Fifty Shades of Grey“ von E. L. James

Es ist der Traum eines jeden Autors: Einen Roman schreiben und sofort einen Bestseller landen. E. L. James ist es mit ihrer Fifty Shades-Trilogie durchaus gelungen. Die Bücher sind aus künstlerischer Sicht freilich alles andere als zufriedenstellend. Aber ihr Erfolg bedeutet, dass man von Fifty Shades of Grey auch etwas lernen kann. Zum Beispiel, mit welcher Erzählperspektive man höchst intensiv Gefühle rüberbringen kann …

„Die Nacht von Lissabon“ von Erich Maria Remarque

Was kann eigentlich ein Ich-Erzähler? In „Die Nacht von Lissabon“ hat Remarque gleich zwei davon ineinander verschachtelt. Weil diese Entscheidung stark mit der zentralen Metapher des Romans verknüpft ist, trägt die Erzählperspektive hier zur Botschaft des Romans bei. Damit gehört Remarque klar zu den Größen, von denen man virtuoses Erzählen lernen kann und muss. Denn besser schreiben lernen tut man am besten, indem man den Meistern über die Schulter schaut …

„Der Herr der Ringe“ von J. R. R. Tolkien

Warum fühlt sich Tolkiens Herr der Ringe wie eine richtige Legende an? Die Erzählperspektive spielt hier eine wichtige Rolle. In diesem Artikel analysiere ich die Mutter aller High-Fantasy-Sagas unter Zuhilfenahme der Modelle von Stanzel und Genette. Der geneigte Leser ist herzlich eingeladen, diese Analyse zu nutzen, um das Erzählen zu lernen und sein eigenes Buch besser zu schreiben.

„A Game of Thrones“ von G. R. R. Martin

Wie macht George R.R. Martin Das Lied von Eis und Feuer so spannend? Die Erzählperspektive spielt dabei eine wichtige Rolle. In diesem Artikel wird A Game of Thrones, der erste Band der Romanreihe, unter Zuhilfenahme der Modelle von Stanzel und Genette analysiert. Denn man kann von Martin sehr viel über das Erzählen lernen.