Erzählen in der 2. Person: „Du-Perspektive“ bzw. „Du-Erzähler“

Kann man den Leser zum Protagonisten der Handlung machen? Schließlich dienen doch viele Geschichten dem Eskapismus und entführen den Leser in ein alternatives Leben. In der Regel funktioniert das durch Empathie bzw. das Hineinversetzen in eine fiktive Figur. Aber kann man den Leser nicht auch direkt in die Geschichte holen? Mit einem „Du-Erzähler“? In diesem Artikel reden wir über den Sinn und Unsinn dieser Erzählweise.

„My Immortal“ von Tara Gilesbie

My Immortal ist ein berühmt-berüchtigter Klassiker der Trash-Literatur. Im Prinzip macht die Autorin Tara Gilesbie hier alles falsch, was man nur falsch machen kann. Ist es also überhaupt möglich, dieses Fest der Absurdität literaturwissenschaftlich zu analysieren? – In diesem Artikel wage ich mich an eine Erzählanalyse und entdecke die psychedelischen Untiefen dieses Meisterwerks …

Rahmenerzählungen und Binnenerzählungen: Die extradiegetische, intradiegetische und metadiegetische Ebene

Erzählungen innerhalb von Erzählungen – Man begegnet ihnen häufiger als man denkt. Und deswegen ist es interessant zu schauen, wie das verschachtelte Geflecht von Rahmenerzählungen und Binnenerzählungen funktioniert. In Genettes Erzähltheorie sind die sogenannten narrativen Ebenen eine Kategorie der Stimme und heißen extradiegetische, intradiegetische und metadiegetische Ebene. In diesem Artikel nehmen wir sie unter die Lupe.