Neutraler Erzähler und unzuverlässiger Erzähler

Wenn man über Erzählertypen redet, taucht unter anderem der Begriff „neutraler Erzähler“ auf. Dabei gilt die Vorstellung von einem neutralen Erzähler in der heutigen Literaturwissenschaft aus gutem Grund als Unsinn. Denn eigentlich ist jeder Erzähler potentiell unzuverlässig. – Warum? Das erfährst Du in diesem Artikel: Denn hier geht es um die Irrtümer hinter dem neutralen Erzähler und die Logik hinter dem unzuverlässigen Erzähler.

„Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler

Es wird in Liebesgeschichten nur selten beleuchtet, aber eine Beziehung zu führen ist schwer. Beziehungskonflikte gehören selbstverständlich dazu und oft genug spielt das Unterbewusstsein mit seinen geheimen, unterdrückten Wünschen eine wesentliche Rolle. In seiner „Traumnovelle“ analysiert Arthur Schnitzler eine solche Ehekrise und wir schauen uns an, wie er die Erzählperspektive nutzt, um den Konflikt von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten.

Geschichten besser erzählen: Den richtigen Erzähler finden mit dem Typenkreis von Stanzel

Ein unpassender Erzähler kann selbst die beste Geschichte zerstören. Wer ein eigenes Buch schreibt, muss den Erzähler also sorgfältig auswählen. Ich selbst finde dabei erzählwissenschaftliche Modelle sehr hilfreich. Und in diesem Artikel erkläre ich, wie ich den Typenkreis von Stanzel, das bekannteste Modell, für mich selbst abwandle: Aus einem reinen Analysewerkzeug entstehen drei Fragen, die mir helfen, den richtigen Erzähler für meine Geschichten zu finden.

„A Game of Thrones“ von G. R. R. Martin

Wie macht George R.R. Martin Das Lied von Eis und Feuer so spannend? Die Erzählperspektive spielt dabei eine wichtige Rolle. In diesem Artikel wird A Game of Thrones, der erste Band der Romanreihe, unter Zuhilfenahme der Modelle von Stanzel und Genette analysiert. Denn man kann von Martin sehr viel über das Erzählen lernen.

Das typologische Modell der Erzählsituationen von Franz Karl Stanzel

Stanzels Typenkreis ist ein klassisches Modell der Erzähltheorie. Der Ich-Erzähler, der auktoriale Erzähler und der personale Erzähler gehen fließend ineinander über und bilden unzählige mögliche Zwischenformen. In diesem Artikel wird dieses einfache und für Leser und Autoren gleichermaßen nützliche Modell kurz zusammengefasst.