Plot­ter, Pantser und alles dazwi­schen

Man­che Autoren plot­ten ihre Geschich­ten im Vor­aus, ande­re ent­de­cken sie erst mit­ten im Schreib­pro­zess. Die meis­ten sind irgend­wo dazwi­schen. Alle Ansät­ze haben ihre Vor- und Nach­tei­le und man soll­te sei­nen Typ ken­nen, um bewusst von sei­nen Stär­ken pro­fi­tie­ren zu kön­nen. Möge die­ser Arti­kel ein Ori­en­tie­rungs­punkt für Dich sein!

Hel­den­grup­pen

Man­che Her­aus­for­de­run­gen sind zu groß für einen Ein­zel­kämp­fer. Und des­we­gen stellt sich ihnen nicht nur ein Held, son­dern ein gan­zes Team von Hel­den, die zusam­men­ar­bei­ten und sich gegen­sei­tig ergän­zen. Wie macht man eine sol­che Hel­den­grup­pe also inter­es­sant? Wie ent­ste­hen span­nen­de team­in­ter­ne Kon­flik­te? Und wie hängt das mit dem zen­tra­len The­ma der Geschich­te zusam­men?

Pro­pa­gan­da und Sto­rytel­ling

Geschich­ten haben eine kraft­vol­le Wir­kung auf unser Den­ken und Füh­len. Und sind damit ein per­fek­tes Mit­tel für Pro­pa­gan­da. Schlim­mer noch, manch­mal pro­pa­giert ein Autor auch bestimm­te Ansich­ten, ohne es selbst zu mer­ken. Wer­fen wir also einen Blick auf das Zusam­men­spiel von Pro­pa­gan­da und Sto­rytel­ling und über­le­gen uns, wie wir als Autoren damit umge­hen kön­nen.

Unzu­ver­läs­si­ges Erzäh­len

Nicht jeder Erzäh­ler berich­tet die Wahr­heit. Und dann muss man als Leser die Erzäh­lung hin­ter­fra­gen. Doch wor­an erkennt man, dass man vom Erzäh­ler hin­ters Licht geführt wird, und wie funk­tio­niert das unzu­ver­läs­si­ge Erzäh­len über­haupt? War­um wäh­len Autoren einen unzu­ver­läs­si­gen Erzäh­ler und wel­che Typen des unzu­ver­läs­si­gen Erzäh­lens gibt es? – Um die­se Fra­gen geht es in die­sem Arti­kel.

Erzäh­len in der 2. Per­son: „Du-Per­spek­ti­ve“ bzw. „Du-Erzäh­ler“

Kann man den Leser zum Prot­ago­nis­ten der Hand­lung machen? Schließ­lich die­nen doch vie­le Geschich­ten dem Eska­pis­mus und ent­füh­ren den Leser in ein alter­na­ti­ves Leben. In der Regel funk­tio­niert das durch Empa­thie bzw. das Hin­ein­ver­set­zen in eine fik­ti­ve Figur. Aber kann man den Leser nicht auch direkt in die Geschich­te holen? Mit einem „Du-Erzäh­ler“? In die­sem Arti­kel reden wir über den Sinn und Unsinn die­ser Erzähl­wei­se.

Figu­ren­ana­ly­se von Lud­wig Brey­er („Der Weg zurück“ von E. M. Remar­que)

Ein guter Figu­ren­tod (Cha­rac­ter Death) kann eine gro­ße Wir­kung haben. Ein sol­ches Bei­spiel ist der Tod von Leut­nant Lud­wig Brey­er in Remar­ques Roman Der Weg zurück, der Fort­set­zung von Im Wes­ten nichts Neu­es. Lud­wigs Tod trifft den Leser nicht nur emo­tio­nal, son­dern hat auch eine wich­ti­ge Bedeu­tung für den Plot und die Gesamt­aus­sa­ge des Buches. Wie erreicht Remar­ques das? In die­sem Arti­kel fin­den wir es her­aus.

Same Face Syn­dro­me in Geschich­ten

Wenn die Figu­ren in einer Geschich­te alle die­sel­be Per­sön­lich­keit haben, dann ist das lang­wei­lig. Doch Ähn­lich­kei­ten zwi­schen Figu­ren kön­nen auch geschich­ten­über­grei­fend auf­tre­ten und das ist nicht immer zu ver­teu­feln. In die­sem Arti­kel klau­en wir den Begriff Same Face Syn­dro­me aus dem Bereich der visu­el­len Medi­en und wen­den ihn auf das Schrei­ben an: Wie kommt das Same Face Syn­dro­me in Geschich­ten zustan­de, wann und war­um ist das schlecht und wie kann man ihm ent­ge­gen­wir­ken?

Der Myers-Briggs-Typen­in­di­ka­tor (MBTI) als Tool für das Erschaf­fen von Figu­ren

Per­sön­lich­keits­mo­del­le kön­nen Autoren hel­fen, glaub­wür­di­ge Figu­ren zu erschaf­fen. Der Myers-Briggs-Typen­in­di­ka­tor (MBTI) ist so ein Per­sön­lich­keits­mo­dell. Wie kann man als Autor ihn also anwen­den? Dar­um geht es in die­sem Arti­kel.

„My Immor­tal“ von Tara Giles­bie

My Immor­tal ist ein berühmt-berüch­tig­ter Klas­si­ker der Trash-Lite­ra­tur. Im Prin­zip macht die Autorin Tara Giles­bie hier alles falsch, was man nur falsch machen kann. Ist es also über­haupt mög­lich, die­ses Fest der Absur­di­tät lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lich zu ana­ly­sie­ren? – In die­sem Arti­kel wage ich mich an eine Erzähl­ana­ly­se und ent­de­cke die psy­che­de­li­schen Untie­fen die­ses Meis­ter­werks …

Böse Bera­ter und ande­re „Gift­träuf­ler“

Nicht immer kommt das „Böse“ von außen. Manch­mal kom­men die Übel­tä­ter aus den eige­nen Rei­hen. Mit schlech­tem Rat und Hin­ter­list „ver­gif­ten“ sie Herr­scher, gan­ze Rei­che oder auch ein­fach nur ein­zel­ne Figu­ren. Doch kön­nen sol­che „Gift­träuf­ler“ auch leicht in die Kli­schee­fal­le tap­pen. Schau­en wir uns also an, wie man die­sen Figu­ren­typ gut umsetzt!