Rede in Geschich­ten: Erzäh­ler­re­de und Figu­ren­re­de

Jede Geschich­te besteht aus Erzäh­ler­re­de und in der Regel auch Figu­ren­re­de. Und wäh­rend die Erzäh­ler­re­de – bzw. der Erzäh­ler­be­richt – ein­fach die Rede des Erzäh­lers ist (Hand­lungs­wie­der­ga­be, Beschrei­bun­gen, Kom­men­ta­re etc.), kommt die Figu­ren­re­de in vie­len ver­schie­de­nen For­men vor: direk­te Rede, indi­rek­te Rede, erleb­te Rede, inne­rer Mono­log, Bewusst­seins­strom. Natür­lich stel­len die meis­ten davon eine Figu­ra­li­sie­rung der Erzäh­ler­re­de dar – und genau hier­in liegt ihre Bedeu­tung: Der Grad der Figu­ra­li­sie­rung beein­flusst maß­geb­lich die Nähe des Lesers zu den Figu­ren …

Das The­ma für Dei­nen Roman

Wie schreibt man einen Best­sel­ler? Gibt es etwas wie einen Best­sel­ler-Code? Jodie Archer und Matthew L. Jockers mei­nen, die­sen Code „geknackt“ zu haben. In die­sem Arti­kel schau­en wir uns an, was die bei­den zur The­men­wahl eines Buches sagen: Wel­che The­men und wel­ches The­men­ver­hält­nis stei­gern die Best­sel­ler­taug­lich­keit eines Romans?

Ist Dein Buch gut? – 7 Tipps, um das eige­ne Buch selbst ein­zu­schät­zen

„Ist mein Buch gut?“ – Die­se Fra­ge stel­len wir Autoren uns oft, wäh­rend wir an unse­rem Roman schrei­ben. Denn als Schöp­fer unse­res Wer­kes kön­nen wir schlecht ein­schät­zen, was an unse­rem Buch gut ist und was ver­bes­sert wer­den soll­te. In die­sem Arti­kel lis­te ich sie­ben Tipps auf, wie man als Autor einen nüch­ter­ne­ren Blick auf die eige­ne Geschich­te bekommt.

Roman schrei­ben: Leser gewin­nen und hal­ten

Wenn wir eine Geschich­te schrei­ben, wol­len wir, dass sie auch gele­sen wird. Nicht immer errei­chen wir jedoch eine nen­nens­wer­te Leser­an­zahl. Wie kön­nen wir unse­re Geschich­te (und das Drum­her­um) also so schrei­ben, dass sie Leser gewinnt und auch hält? In die­sem Arti­kel neh­men wir den Titel, den Klap­pen­text, den Anfang und den Inhalt der Geschich­te unter die­sem Gesichts­punkt unter die Lupe.

Neu­tra­ler Erzäh­ler und unzu­ver­läs­si­ger Erzäh­ler

Wenn man über Erzäh­ler­ty­pen redet, taucht unter ande­rem der Begriff „neu­tra­ler Erzäh­ler“ auf. Dabei gilt die Vor­stel­lung von einem neu­tra­len Erzäh­ler in der heu­ti­gen Lite­ra­tur­wis­sen­schaft aus gutem Grund als Unsinn. Denn eigent­lich ist jeder Erzäh­ler poten­ti­ell unzu­ver­läs­sig. – War­um? Das erfährst Du in die­sem Arti­kel: Denn hier geht es um die Irr­tü­mer hin­ter dem neu­tra­len Erzäh­ler und die Logik hin­ter dem unzu­ver­läs­si­gen Erzäh­ler.

Fik­ti­ve Hel­den für Jun­gen & Män­ner und der moder­ne Femi­nis­mus

Der Femi­nis­mus hat im Lauf der letz­ten Jahr­zehn­te eini­ge sehr posi­ti­ve Ver­än­de­run­gen bei der Dar­stel­lung von Frau­en in Geschich­ten her­vor­ge­bracht. Aller­dings blie­ben die Män­ner dabei auf der Stre­cke: Wir haben noch immer stoi­sche Tes­to­ste­ron-Gey­si­re als Hel­den und Vor­bil­der für Jun­gen und Män­ner. Da die­se Macho-Vor­bil­der erheb­li­chen Scha­den anrich­ten, suchen wir in die­sem Video nach alter­na­ti­ven fik­ti­ven Hel­den.

„Traum­no­vel­le“ von Arthur Schnitz­ler

Es wird in Lie­bes­ge­schich­ten nur sel­ten beleuch­tet, aber eine Bezie­hung zu füh­ren ist schwer. Bezie­hungs­kon­flik­te gehö­ren selbst­ver­ständ­lich dazu und oft genug spielt das Unter­be­wusst­sein mit sei­nen gehei­men, unter­drück­ten Wün­schen eine wesent­li­che Rol­le. In sei­ner „Traum­no­vel­le“ ana­ly­siert Arthur Schnitz­ler eine sol­che Ehe­kri­se und wir schau­en uns an, wie er die Erzähl­per­spek­ti­ve nutzt, um den Kon­flikt von unter­schied­li­chen Sei­ten zu beleuch­ten.

Inter­es­san­te Cha­rak­te­re (Figu­ren) erschaf­fen

Inter­es­san­te Cha­rak­te­re (Figu­ren) sind das Herz­stück einer jeden guten Geschich­te. Die Leser schlie­ßen sie ins Herz und fie­bern mit ihnen mit. Beson­ders inter­es­sant sind dabei Cha­rak­te­re, die kom­plex sind. Die die Illu­si­on erwe­cken, rea­le Men­schen zu sein. Wie erschafft man also span­nen­de, fes­seln­de Figu­ren?

Hand­lung auf­bau­en: Sto­ry vs. Plot

Wer eine Geschich­te schreibt und eine inter­es­san­te Hand­lung auf­bau­en möch­te, muss sich bewusst machen: Sto­ry und Plot sind zwei ver­schie­de­ne Paar Schu­he! Die Abgren­zung der bei­den ermög­licht unter ande­rem span­nen­de Spie­le­rei­en wie ana­chro­nis­ti­sches und unzu­ver­läs­si­ges Erzäh­len. In die­sem Arti­kel lernst Du die­sen wich­ti­gen Unter­schied ken­nen.

Kli­max, Anti­kli­max, Asyn­de­ton, Poly­syn­de­ton

Sei­nen Schreib­stil ver­bes­sert man unter ande­rem durch rhe­to­ri­sche Stil­mit­tel. In die­sem Arti­kel geht es um stil­vol­les Auf­zäh­len mit­tels Kli­max, Anti­kli­max, Asyn­de­ton, Mono­syn­de­ton und Poly­syn­de­ton. – Und Bei­spie­le dür­fen bei einer ver­ständ­li­chen Erklä­rung natür­lich auch nicht feh­len.