Ord­nung: Ana­chro­nis­ti­sches Erzäh­len

Erzäh­lun­gen sind sel­ten wirk­lich line­ar. Immer wie­der erfah­ren die Leser, was vor den Ereig­nis­sen in der Erzäh­lung pas­siert ist, und manch­mal auch, was in der Zukunft noch pas­sie­ren wird. Die­se Anal­ep­sen und Pro­lep­sen bzw. Flash­backs und Vor­aus­deu­tun­gen las­sen sich natür­lich kate­go­ri­sie­ren. – Und genau das machen wir in die­sem Arti­kel: Wir schau­en uns an, wel­che Arten von Anal­ep­sen und Pro­lep­sen es über­haupt gibt und was man bei Ana­chro­nien gene­rell beach­ten soll­te.

Unsym­pa­thi­sche Figu­ren erschaf­fen

Kennst Du die­se Figu­ren, die einem unsym­pa­thisch sein müss­ten, für die man aber doch eine Schwä­che ent­wi­ckelt? Figu­ren, die am Anfang unsym­pa­thisch sind, spä­ter aber zu Freun­den der Hel­den wer­den? Oder Figu­ren, die so unsym­pa­thisch sind, dass man das schon wie­der fas­zi­nie­rend fin­det? Über all das spre­chen wir in die­sem Arti­kel.

Sym­pa­thi­sche Figu­ren erschaf­fen

Beim Rezi­pie­ren von Geschich­ten begeg­nen wir ver­schie­de­nen Figu­ren. – Und man­che sind uns dabei sym­pa­thi­scher als ande­re. Wenn wir dann selbst Geschich­ten schrei­ben, wol­len wir die Sym­pa­thien der Leser oft steu­ern. Denn schließ­lich sol­len die Leser doch mehr mit dem Hel­den sym­pa­thi­sie­ren als mit dem Böse­wicht und den Love Inte­rest der Haupt­fi­gur eben­falls attrak­tiv fin­den. Wie stel­len wir das also an? In die­sem Arti­kel gebe ich eini­ge Anre­gun­gen.

Erzäh­len in der ers­ten und drit­ten Per­son: Hete­ro- und homo­die­ge­ti­scher Erzäh­ler

Die meis­ten Autoren und Leser unter­schei­den zwi­schen Er/­Sie- und Ich-Erzäh­lern. Dabei fällt oft unter den Tisch, dass eigent­lich jeder Erzäh­ler ein „Ich“ ist. Laut Gérard Genet­te ist die Ver­wen­dung der ers­ten oder drit­ten Per­son in Bezug auf die Haupt­fi­gur eine „mecha­ni­sche Kon­se­quenz“ einer Ent­schei­dung für einen hete­ro­die­ge­ti­schen oder homo­die­ge­ti­schen Erzäh­ler. Der letz­te­re Typ hat sogar eine Son­der­form, näm­lich den auto­die­ge­ti­schen Erzäh­ler. In die­sem Arti­kel schau­en wir uns die­se Erzähl­ty­pen genau an.

Rah­men­er­zäh­lun­gen und Bin­nen­er­zäh­lun­gen: Die ext­ra­die­ge­ti­sche, int­ra­die­ge­ti­sche und meta­die­ge­ti­sche Ebe­ne

Erzäh­lun­gen inner­halb von Erzäh­lun­gen – Man begeg­net ihnen häu­fi­ger als man denkt. Und des­we­gen ist es inter­es­sant zu schau­en, wie das ver­schach­tel­te Geflecht von Rah­men­er­zäh­lun­gen und Bin­nen­er­zäh­lun­gen funk­tio­niert. In Genet­tes Erzähl­theo­rie sind die soge­nann­ten nar­ra­ti­ven Ebe­nen eine Kate­go­rie der Stim­me und hei­ßen ext­ra­die­ge­ti­sche, int­ra­die­ge­ti­sche und meta­die­ge­ti­sche Ebe­ne. In die­sem Arti­kel neh­men wir sie unter die Lupe.

Tipps für bes­se­re Dia­lo­ge

Kaum eine Geschich­te kommt ohne Dia­lo­ge aus. Und die­se kön­nen sowohl zu den High­lights einer Erzäh­lung gehö­ren als auch zu einer Qual für den Leser wer­den. – Je nach­dem, wie man sie hand­habt. Des­we­gen schau­en wir uns in die­sem Arti­kel an, auf wel­che Aspek­te man ach­ten soll­te, um gute Dia­lo­ge zu schrei­ben.

Kate­go­rie der Zeit: Spä­te­re, frü­he­re, gleich­zei­ti­ge und ein­ge­scho­be­ne Nar­ra­ti­on

Die Zeit­form, in der eine Geschich­te geschrie­ben ist, wird von Autoren und Lesern häu­fig unter­schätzt. Aber nicht von der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft. Denn die Kate­go­rie der Zeit hat ihren fes­ten Platz in Genet­tes Erzähl­theo­rie. In die­sem Arti­kel gehen wir die vier Typen (spä­te­re, frü­he­re, gleich­zei­ti­ge und ein­ge­scho­be­ne Nar­ra­ti­on) nach­ein­an­der durch und schau­en uns an, was sie in der Pra­xis für eine Wir­kung haben.

Schreib­re­geln und Per­fek­tio­nis­mus: Rich­ti­ger Umgang mit Schreib­tipps, ‑Regeln und Model­len

Schreib­tipps hel­fen uns, bes­se­re Geschich­ten zu schrei­ben. Doch jeden Schreib­tipp zu befol­gen geht ger­ne auch nach hin­ten los. Des­we­gen ist es wich­tig, die vie­len Schreib­tipps, Schreib­re­geln und theo­re­ti­schen Model­le zu hin­ter­fra­gen: Machen sie Dei­ne Geschich­te wirk­lich bes­ser? In die­sem Arti­kel bespre­chen wir, wor­auf es beim Befol­gen von Schreib­tipps ankommt.

Foka­li­sie­rung: Erklä­rung mit Bei­spie­len

Die Wahl der rich­ti­gen Foka­li­sie­rung ist einer der Kern­punk­te einer gelun­ge­nen Erzäh­lung. Die­ser Begriff stammt aus der Erzähl­theo­rie von Gérard Genet­te und gehört zum Grund­wis­sen der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft. Doch natür­lich ist ein gutes Ver­ständ­nis der Foka­li­sie­rung auch für Autoren nütz­lich. Des­we­gen erläu­te­re ich sie in die­sem Arti­kel unter Ein­be­zie­hung von Bei­spie­len.